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- 28.1.2008: der blinde Fleck
- 27.1.2008: "Die Kraft der Sprache"
- 17.1.2008: Dreieck der Rhetorik
- 17.1.2008: Neue Seminartermine
- 30.11.2007: Es weihnachtet sehr! - Die zweite!
- 29.11.2007: Es weihnachtet sehr!
Dreieck der Rhetorik
17.1.2008 von JT.
Fragen Sie sich auch immer wieder “warum kann der eine oder andere Redner das nur so richtig gut”? Dann finden Sie in unserem heutigem Podcast einige Antworten.Hören Sie rein und nutzen Sie das Geheimnis der Rhetorik, welches in seinem Dreieck liegt. Erobern Sie für sich die Komponenten des Dreiecks und werden Sie so zum besten Redner der in Ihnen steckt. Die Rhetorik bietet uns viele Möglichkeiten auf andere einzuwirken, erkennen Sie hier den Weg, der nur darauf wartet, von Ihnen gegangen zu werden. Die Gestaltung der Rede und des Gespräches liegt ganz in Ihrer Hand. Wagen Sie den Schritt nach vorn und hören Sie hier gleich mehr:
Download Podcast: Dreieck der Rhetorik
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Neue Seminartermine
17.1.2008 von JT.
Auf Grund der hohen Nachfrage haben wir neue bzw. zusätzliche Seminartermine veröffentlicht.
Die detaillierten Informationen finden Sie hier:
Unsere Übersicht können Sie auch bequem per PDF herunterladen.
Herzlichst,
Judith Torma, M.A.
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Es weihnachtet sehr! - Die zweite!
30.11.2007 von JT.
Nun haben Sie bereits über Ihre Gedanken zum Fest nachgedacht? Welche Dinge sind Ihnen eingefallen, die besonders waren im vergangenen Jahr? Was ist Ihnen besonders im Herzen und im Kopf geblieben?
Um eine gelungene Rede zu schreiben und diese auch frei vortragen zu können hier nun unsere Anleitung. Welche wir bis zum Neuen Jahr für Sie online lassen:
Be-Na-Her-Se-Ta-Ho (Klingt doch schon fast wie HOHOHOH)
Begrüßen – Namen – Herkunft – Seele – Taten – Hochleben
- Begrüßen Sie nacheinander den Jubilar/die Ehrengäste, die Vereinsmitglieder, alle übrigen Anwesenden.
- Eröffnen Sie mit einem Bezug zum Namen, Namensgleichheit mit Persönlichkeiten oder besonderen Eigenschaften, die einem solchen Namen zu geschrieben werden. Unserem Fall als der Weihnacht - welche anderen Namen hat
dieses Fest und wer feiert es noch?
- Beziehen Sie sich im Anschluss auf die Herkunft oder äußere Begebenheiten die charakteristisch für die Personen und für Ihre Firma sind. Schauen Sie zurück und ziehen Sie Bilanz. Es war ein tolles Jahr, also feiern Sie auch!
- Beschreiben Sie weitere Eigenschaften der Seele und des Körpers, die die betreffende Sachlage oder die besprochene Person besonders gut loben oder tadeln. Das gilt nicht nur für Personen, sondern vor allem auch für Ihre Firma. Wer ist die gute Seele der Firma, wer der Antriebsmotor und ohne wen wäre es besonders einsam? Nutzen Sie die Gelegenheit die Menschen ins Rampenlicht zu setzen, die das Jahr über im Dunklen stehen.
- Anschließend seien die Taten und Wohltätigkeiten des zu Lobenden zu preisen. Was hat Ihre Firma zum Bespiel erreicht in diesem Jahr? Welche Kunden haben Sie gewonnen? Welche Projekte erfolgreich abgeschlossen und welches Team hat sich am besten geschlagen. Bauen Sie vor allem hier Anekdokten ein und lassen Sie Ihre Stimme und Ihre Zuhörer schmunzeln.
- Schlussappell: Bringen Sie Ihre Verbundenheit mit den Jubilaren und der Firma zum Ausdruck. Fordern Sie zu einem gemeinsamen Hochleben auf oder bitten Sie die Anwesenden, ihr Glas zu erheben.
Erinnern Sie sich gemeinsam an schöne, aufregende aber auch emotionsgeladene Situationen im vergangenen Jahr. Fragen Sie dazu auch getrost im Kollegenkreis herum? “Was war eigendlich die schwierigstes Aufgabe, die wir gelöst haben?” Beziehen Sie immer wieder Ihre Kollegen namentlich in Ihrer Rede mit ein.
Ganz wichtig! Genießen Sie den Applaus. Baden Sie daran und laufen Sie nicht davon. Der Applaus und das Lachen sind Ihre Bezahlung für Mühen, die sich in der Vorbereitung geben.
Ich wünsche Ihnen allen frohe Weihnachten und ein gelungenes Fest sowohl mit Ihren Lieben als auch den Kollegen und Kunden.
Vorweihnachtliche Grüße sendet,
Judith Torma, M.A.
copyright liegt bei Judith Torma 2007
Wenn Sie dabei Hilfe benötigen, dann stehe ich gern zur Verfügung schreibe mit Ihnen oder auch gern für Sie Ihre Weihnachts- oder Sylvesterrede.
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Es weihnachtet sehr!
29.11.2007 von JT.
Die Zeit der Weihnachtsfeiern hat wieder begonnen und damit auch die Zeit der vielen Weihnachtsreden. Nun ist das ja kein neues Ereignis, sondern Festlichkeiten gab es schon immer und feierliche Worte zu dazu ebenfalls. Die Antike kennt ebenfalls das Prinzip der Festrede und in diesem Sinne hier mein Rat für Sie:
Ich freue mich auf Ihren Besuch morgen!
Weitere hilfreiche Informationen finden Sie hier:
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Sprache wirkt nach außen!
20.11.2007 von JT.
“Anne Will. Und das ist gut so.” So lautet die Überschrift eines Artikelbaums der Gruppe Wirtschaftssprache auf Xing. Es wird dabei heiß diskutiert, ob es angebracht ist über das Privatleben der Anne Will und Ihrer Äußerung, dass sie eine gleichgeschlechtliche Partnerin hat, zu diskutieren.
Mich wundert eher, dass der Ausspruch “Und das ist auch gut so” der von Klaus Wowereit stammt, so selbstverständlich übernommen wurde. Hat die Aussage von Klaus Wowereit es geschaft in die Klassikersammlung der deutschen Sprache zu gelangen? Verbinden wir als Hörer und Leser hier bereits einen bestimmten Kontext? Bewegen wir uns bereits in einer
Sprache, die so stark vordefiniert ist, dass wir sie wie selbstverständlich gebrauchen und unsere Rezipienten auch wissen, was wir beabsichtigen? Hören Sie selbst rein, in die Rede von Klaus Wowereit.
Es wird auf der Webseite von Herrn Wowereit auch bereits gezeigt, dass dieser Ausspruch in anderen Ländern aufgegriffen und verwended wird.
Die rhetorischen Eigenschaften:![]()
- kurz und knapp (lat. brevitas)
- einprägsam (lat. perspikuitas in verbis coniunctis)
- Altagsprache (lat. genus subtile)
- Aufforderung - in diesem Fall - es gibt darüber keine Diskussion (lat. telos)
Was mehr braucht eine gute, griffige Formulierung in unserer heutigen zeitgedrängten und auf 30 Sekundenaussagen geprägte Medienwelt mehr.
Das Satzfragment “und das ist auch gut so” hat ein eigenständiges Leben entwickelt und sich damit ganz sicher einen Platz in unserer Sprachwelt erobert. Die Frage für uns Nutzer, Redner und Zuhörer ist doch sicher immer die Frage nach Angemessenheit und da können wir im Fall der Anne Will sicher diskutieren. Die Aussage an sich durch Herrn Wowereit ist und bleibt jedoch aus meiner Sichtweise Bestandteil unserer Sprache!
Es grüßt auch heute wieder mit Herz und Verstand,
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Gutes Schreiben!
14.11.2007 von JT.
Wir leben nicht allein auf dieser Welt. Ich auch nicht. So stelle ich Ihnen in den nächsten Montaten Menschen vor, die mich beeinflußten, meinen Weg kreuzten oder mich zum Nachdenken brachten. Ihre Energy und Motivation teile ich gern mit meinen Lesern.
Rhetorik ist nicht nur Mündlichkeit! Die richtige Schreibe ist auch sehr bedeutsam. Es ist ratsam sich selbst zu überlegen für wen schreibe ich. Für mich zum Reden oder für andere zum Lesen? Heute verfasse ich diesen Beitrag, um
Ihnen einen meiner Kontakte vorzustellen.
Thilo Baum
ist nicht nur Journalist, sondern auch erfolgreicher Nichtraucher! Wenden wir uns aber erst einmal seiner Schreibe zu. Thilo Baum lernte ich vor knapp 3 Jahren in Berlin kennen. Zu dieser Zeit hatter er gerade sein Buch “30 Minuten für gutes Schreiben” heausgebracht. Als ehemaliger Schlussredakteur des Berliner Kurriers ist er dafür wohl predestiniert. Thilo Baum beindruckt neben seinen eindrucksvollen Bildern, die meisten selbst fotografiert und der Tatsache, dass er Menschen dazubewegt mit dem Rauchen aufzuhören. Die meisten Beiträge auf seinem Blog schreibt Thilo selbst - schöne, interessante und lockende Beiträge. Schauen Sie doch in seiner Lounge vorbei und mischen Sie mit!
Als besonders interessant in seinem Buch empfand ich den Abschnitt zum Thema “Denglish“. Als Moderatorin meiner Xing-Gruppe “Englisch am Arbeitsplatz” sprechen wir dieses Thema auch immer wieder an. Die Vermischung der Sprache ist wie eine versalzene Suppe - sie schmeckt einfach nicht mehr, so gut die Grundlage auch war. Bullshit Bingo ist hier ein beliebtes Stichwort. An dieser Stelle binde ich ein Zitat Thilo Baums ein: “Englisch ist eine tolle Sprache. Deutsch auch. Lassen wir diesen Sprachen ihre Identität. Mischungen aus Deutsch und Englisch (Denglish) sorgen bei vielen Lesern für Verwirrung. Entscheiden wir uns für eine Sprache. Verwenden wir Denglish dennoch, sollten wir darauf achten, dass unsere Zielgruppe uns versteht.” (S. 74 30 Minuten für gutes Schreiben)
Rhetorik arbeitet mit klaren Strukturen, nachvollziehbaren Argumenten und eine gute Schreibweise bietet Ihnen genau das Selbe. Vermischen Sie die Sprachen nicht, sondern widmen Sie sich dem Glanz jeder Sprache für sich. Stöbern Sie in den Büchern von Thilo Baum und lassen Sie sich sich überraschen!
Ihre Judith Torma
p.s.: Weitere Bücher rund um die Rhetorik finden Sie in unserem Büchermarkt der Rhetorik
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